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Biografie-Theater -
Geschichten, die das Leben schrieb
(basiert
auf den Ideen von Keith Johnstones "Life
Game")
Ein Gast, der im Vorfeld eingeladen wurde und
bereit ist, von sich zu erzählen, sitzt auf der Bühne
und wird (wie in einer Talk-Show) zu seinem Leben befragt. Die
SpielerInnen stellen einzelne Stationen dieser Biografie mit Hilfe
eines Regisseurs in improvisierten Szenen dar. Die DarstellerInnen
bekommen dabei Feedback vom Gast, der mit Klingel und Hupe Signale
für „richtig“ und „falsch“ gibt. Der
Gast kann außerdem die Gedanken der Hauptfigur
sprechen oder andere Figuren aus seiner Biografie selber darstellen.
Beim Biografie-Theater können Geschichten von starker Intensität
und Tiefe entstehen, die persönlich und oft sehr berührend
sind - auch wenn zwischendurch immer wieder gelacht wird. Das,
was im Theatersport-Rahmen schwer zu realisieren ist, hat hier
Raum und Platz: Ernsthafte Szenen, in denen es um wichtige Schlüsselerlebnisse
im Leben von Menschen geht. Biografie-Theater ist faszinierend,
weil es dabei um Themen geht, von denen jeder Mensch betroffen
ist: Das Verhältnis zu den Eltern und den Geschwistern, Erlebnisse
mit Lehrern und Mitschülern in Schule und Ausbildung, Erfahrungen
mit dem anderen Geschlecht, Glück, Liebe, Angst und Schmerz.
Die ZuschauerInnen erhalten einen ganz plastischen Einblick in
das Leben eines anderen Menschen, können ihr eigenes Leben
damit vergleichen und entdecken Unterschiede - aber oft auch Gemeinsamkeiten.
Alle wichtigen Fragen und Antworten zu Biografie-Theater: Hier
Aus dem Gästebuch: Die Eindrücke
der Zuschauer
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