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Die "Egonstraße" war
die erste Freiburger Impro-Soap. Diese Bühnenserie lief
in drei Staffeln vom 13.1.2004 (Premiere) bis zum 25.1.2005 (13.
Folge) in der Mensa Rempartstraße
(MensaBar). Unter der Live-Regie von Hasso Hartmann (Christian
M. Schulz), einem strengen aber einfühlsamen
Regisseur, der auch die Moderation übernahm, spielten die
vier Darsteller vier Studenten. Die Bühne stellte die Küche
einer WG in der Egonstraße (eine Straße im Stühlinger,
einem typischen Freiburger Studentenviertel) dar. Als Bühnenbild
gab es drei Türen zu den drei Zimmern der WG-Bewohner.
In der Egonstraße ging es um die drei Bewohner der WG, Robbie
(Tobias Katona) ein gutaussehender Philosophiestudent und Frauenschwarm,
den schwulen Tassilo
(Thore Schein), der im 13. Semester Germanistik und Anglistik studierte
und heimlich in Robbie verliebt war, sowie Manu (Simone Kupferschmid),
eine neurotische Mathestudentin, die wiederum unglücklich
in den einen Kopf kleineren Tassilo verliebt war aber natürlich
nie bei ihm landen konnte. Außerdem gab es Britta (Christine
Müller)
die Freundin von Robbie, die im ersten Semester an der PH Pädagogik
studierte. Ab der zweiten Staffel wurde Britta (die "als Au
Pair nach Paris gegangen" war) allerdings ersetzt durch
Sylvia (Vera Wiedenbeck), eine ehemalige Schulfreundin von Manu,
die sich aber später ebenfalls in Robbie verliebte.
In jeder Folge sah man, wie sich die vier Figuren mit den typischen Problemen
des studentischen Alltags herumschlugen.
Es ging um Prüfungen, Bafög, Studentenkneipen, Referate,
Mensa-Essen, Ferienjobs und Zweifel, auch um WG-Themen aber vor
allem um Liebe, Beziehungen, Gefühle, Auseinandersetzungen,
Tränen und Träume.
Die Bühne in der Mensa Bar wurde dabei zu einem (fiktiven)
Fernsehstudio. Die Produktionsfirma Campus-TV drehte dort für
Pro8 an jedem Abend eine Folge der Serie „Egonstraße“.
Den Titel der interaktiven Soap durften an jedem Abend die Zuschauer
bestimmen, die auch zwischendurch vom Regisseur um Vorschläge
gebeten wurden und an spannenden Stellen wichtige Entscheidungen
treffen konnten („Woher kommt Sylvia gerade?“ oder „Mit
welchem Argument versucht Tassilo Manu zu einer Therapie zu überreden?“)
Unterstützt wurde die Aufführung vom Keyboarder Fredy
Finger (Immanuel Halupczok), der die passende Filmmusik improvisierte
oder die Begleitung für improvisierte Lieder lieferte. Das
ganze wurde gefilmt vom Kameramann Nicki Drehtag (Markus Fettig)
dessen Bilder gleichzeitig auf einer Großleinwand zu sehen
waren.
Schon im Vorfeld jeder Aufführung konnten die Zuschauer auf
der Homepage der Serie mehr über die Figuren der Studi-Soap
erfahren und dort ebenfalls Vorschläge machen oder über
Alternativen abstimmen („Wie soll es weitergehen? Wie reagiert
Manu auf die Absage ihres Referats durch den Prof?“).
Die Soap wurde vom Studentenwerk finanziert, das das Projekt bei
Schulz in Auftrag gegeben hatte.
Die Titel und Inhaltsangaben der 13
Folgen: Hier
Die Steckbriefe von Robbie, Manu, Tassilo, Britta, Sylvia und
Hasso Hartmann: Hier
Ein Interview mit dem Darsteller des Hasso Hartmann in der Unizeitung
"Alberta": Hier
Presseartikel über die Egonstraße: Hier
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