|
Die
Impro-Bühne Freiburg ist ein gruppenübergreifendes
Projekt unter der Leitung von Christian M. Schulz (FREISTIL),
der die Gruppe trainiert. Die
Mitglieder der Gruppe sind erfahrene Improspieler/innen,
die bereits ihre dreijährige Theatersport-Ausbildung bei Schulz
gemacht haben und inzwischen in verschiedenen selbständigen
Improtheater-Gruppen spielen.
Die Impro-Bühne spielt ausschließlich Langformen, d.h.
komplexere improvisierte Geschichten. Die Gruppe möchte zeigen,
daß es beim Improtheater
neben Theatersport noch viele
andere interessante Möglichkeiten und Formate gibt.
Improtheater kann neben guter Unterhaltung, Spannung
und Spontaneität
auch Tiefe und Intensität bieten - jedenfalls wenn man die
geeigneten Spieler/innen dafür hat. Gerade in Langformen sind
Szenen und Figuren möglich,
bei denen es nicht nur um Lachen und Comedy geht, wie zumeist beim
Theatersport.
Bei den Auftritten der Gruppe wirkt Schulz in der Regel als Moderator
oder Live-Regisseur mit.
Bisherige Aufführungen der Impro-Bühne
(die in wechselnder Zusammensetzung spielt):
1. Biografie-Theater (Life-Game)
Geschichten, die das Leben schrieb.
Stationen aus dem Leben eines
geladenen Gastes, umgesetzt in improvisierte Szenen.
Premiere: 16. Februar 2003 (TiK)
Von 2003-04: Fünf Aufführungen im Podium des Harmonie-Kinos und
im Theater in der Kunstetage (Lörracher Straße).
2. Egonstraße -
die Impro-Soap
Freiburgs erste improvisierte Bühnenserie, die in der Küche einer
Studenten-WG aus der Egonstraße spielte. Zu Beginn jeder Folge
gab es auf Großleinwand die Zusammenfassung der letztes Folge,
denn ein Kameramann filmte jede Folge.
Premiere: 13. Januar 2004 (Mensa Rempartstraße/ MensaBar)
Von 2004-05: 13 Aufführungen in der MensBar.
3. Impro-Collage
(Harold)
Die assoziative und rasante Szenenabfolge rund um
einen Begriff.
Die Spieler improvisieren jeweils 40-50 Minuten am Stück. Ohne
störende
Unterbrechungen entsteht ein faszinierender Reigen von Szenen, Liedern,
Tänzen und biografischen Monologen, die fließend ineinander übergehen
und das Publikum immer mehr in einen Sog ziehen. Im Laufe
der Aufführung entstehen
etwa 8-9 verschiedenen Geschichten aus mehreren Teilen, die in schnellem
und oft überraschendem Wechsel gespielt werden. Es gibt immer
wieder überraschende Zeitsprünge, Ortswechsel und Rückblenden.
Im Laufe des Abends entstehen Querverbindungen zwischen einzelnen
Geschichten. Motive und Personen aus einer Geschichte tauchen in
anderen wieder auf. Das ganze ergibt eine reiche und spannende
Collage aus Geschichten, Bildern und Ideen, in der ernste und heitere
Szenen sich abwechseln können.
Die „ImproCollage“ wurde unter dem Namen „Harold“ in
den 60er Jahren von Del Close (USA) erfunden und entwickelte sich
seither ständig weiter. Bei
der Deutschen Meisterschaft in Nürnberg (2000) gewann die
Münchner Gruppe „Fast Food“ mit einer „ImproCollage“ den
Jury-Preis für das Beste Showformat. Schulz spielte dieses
ungewöhnliche und in Deutschland nur selten gezeigte Format
bereits von 2002-03 mit seiner damaligen Gruppe Theater L.U.S.T.
im Freiburger Theatercafé.
Premiere: Dienstag, 13. November
2007 (MensaBar)
Zurück zu den Freiburger Gruppen
|